Um 6 Uhr aufstehen, um 8 Uhr schon wieder unterwegs. Wir sind wieder in unserem Reiserhythmus, der manchmal ein bisschen zuviel go, go ,go ist. So beschliessen wir, bald einmal Pause zu machen. Aber zuerst wollen wir noch auf eine kleine, der Lagune vorgelagerte Klosterinsel, die über einen Fusssteg erreichbar ist, bzw sein sollte, wie wir vor Ort merken. Den Steg gibt es nur noch zu 3/4 und der Neue bestehen erst aus ein paar Metern.

Also flexibel bleiben, die Insel vom Ufer aus geniessen und sich über die Flamingos im seichten Wasser freuen.

Wir fahren zu beeindruckenden Steinformationen und fühlen uns an Amerika erinnert, nur mit Meer.

An einem einsamen Strand in der Nähe wollen wir einen Pausenhalbtag einlegen und am Abend im schönen Licht nochmals zu den Felsen gehen. Moni und Hannes machen einen Strandtag, wer hätte so etwas für möglich gehalten? Aber es ist natürlich kein Sonnenschirm-Glace-Strand, sondern einer, an dem plötzlich aus dem Nichts eine Kuhherde auftaucht und die Muscheln, die ich sammel will, zertrampelt. Macht nichts, ich finde genug andere und bis ich wieder beim Landy bin, hat Hannes die Foxwing schon aufgebaut und wir sind ready zum chillen. Wir lesen uns gegenseitig aus einem Roman des albanischen Schriftstellers Ismail Kadare vor und geniessen Sonne und Strand. Doch das Ausruhen währt nicht lange. Ein heftiger Wind zieht auf und schnell bauen wir unser Camp ab, damit uns nichts um die Ohren fliegt. Wir fahren doch noch weiter, wieder mal auf einen Campingplatz, wo wir in Ruhe unsere Reise weiterplanen können. Als wir dort ankommen, sind wir noch alleine. Dann fallen 11 riesige italienische Wohnmobile, die als Gruppe reisen, ein. Es gibt viel zu beobachten, nach so viel Einsamkeit ein spannendes Programm. Dazu gönnen wir uns ein Essen im Restaurant. Fisch wird direkt am Tisch frisch ausgesucht, geht dann zurück in die Küche und kommt gebraten wieder.

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