Den erste Morgenkaffee gibt es wie immer in der Küche, auf kleinen Holzschemeln, vor dem Feuer.

Nach dem Frühstück verlassen wir Theth nicht auf der Holperstrecke sondern auf der Offiziellen. Diese ist bis auf den Pass hinauf aber auch nicht geteer und alle müssen holpern.

Kurz vor der Stadt kommen wir an sehr vielen Salbei und Lavendelfeldern vorbei. Wieso kennt jeder von uns den Lavendel aus der Provence und niemand den Lavendel aus Albanien? Nach 3 Stunden sind wir wieder in Skodra und dürfen im Garten von Rosa, mitten in der Stadt campen. Erstaunlich welche Oasen sich hinter den hohen Mauern und Toren verbergen.

Barbara arbeitete auch mit einer italienischen Hilfsorganisation zusammen. Und so soll es heute Nachmittag win win werden. Sie führen uns zu einem regionalen Frauenprojekt.


Wir bewundern und kaufen schöne traditionelle Webarbeiten. Für die Frauen eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle, leider viel zu schlecht vermarktet. Ich hofffe, wir können etwas dazu beitragen, dass die Adresse in den Reiseführern erscheint. Dann gibts noch den obligaten Kaffee und Raki im Wohnzimmer, welches ein richtiger Repräsentationsraum ist, im Gegensatz zum restlichen Haus. Dort treffen wir auch auf die Oma in der Tracht, wir trauen uns aber nicht, sie zu fotografieren.
Vom Weben zum Web, Hannes unterstützt die Organisation Computermässig.

Am Abend spazieren wir mit Barbara durch Skodra, fühlen uns immer wohler hier und essen in einem versteckten italienischen Restaurant, das sie noch aus ihrer Arbeitszeit hier kennt. Wieder einmal geht nichts über «einheimische» Führung.
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