Wieder einmal selber Zmorgen kochen ist herrlich, wir geniessen Kaffee und Porridge auf der Kühlerhaube, mit Seesicht. Gestern abend kam ein Fischer vorbei, heute Morgen ein Imker, alle grüssen freundlich, niemand stört sich an uns.
Obwohl das Wetter eher auf der tristen Seite ist, wagen wir die Offroadstrecke nach Peshkopi.

Wir fahren auf einer alten Römerstrasse, z.T. kann man das Pflaster noch sehr gut erkennen. Die Steine sind richtig rosa.

Weil auch viel Weiss dabei ist, erinnert es mich immer wieder an Speck und Fleisch.
Wir sind jetzt in Ostalbanien, das wenig touristisch ist und die Gegend, die wir durchqueren ist es gar nicht. Es regnet fast immer, trotzdem sind die Menschen unterwegs. Hirten hüten ihr Vieh, Kinder kommen aus der Schule. Alle winken und lachen, ihnen scheint der Regen fast weniger auszumachen als uns.
Als wir am Nachmittag in der Stadt Peshkopi ankommen, hat das Wetter auf Dauerregen umgestellt. Wir entscheiden uns für ein Hotel. Die Verkehrssituation wird im Reiseführer als chaotisch orientalisch beschrieben.

Ich kann das nur bestätigen, Hannes kurvt aber sicher durch alle Strassen und Stadtteile, bis wir endlich ein Hotel finden. Die Stadt wirkt auf mich sehr ursprünglich und gar nicht touristisch. Aber gerade heute ist hier eine sehr grosse Töfftour angekommen, die alle Hotels füllt.

So sind wir jetzt an einem Ort, der uns mässig gefällt und machen das Beste daraus.