Weil der Heimweg naht und lang ist, beschliessen wir, nochmals einen Pausentag, einen Zeroday, einzulegen.
Das Wetter hier in den Bergen ist wieder sehr unstet angesagt und nach den Erfahrungen von gestern, wissen wir, was das heisst. Und so frühstücken wir so spät wie noch nie auf dieser Reise, Hannes geht in den Zauberwald fotographieren und ich lese ein ganzes Buch. Einfach herrlich!

Als die Sonne einmal recht ausdauern scheint, spannen wir die Foxwing zum Trocknen auf und sind zehn Minuten später sehr froh um sie, denn es giesst wieder tüchtig.
Irgendwann wird sie dann doch noch trocken und wir machen einen Spaziergang, auch durch den verwunschenen Wald. Galoppierte plötzlich ein Einhorn daher, würde eine Elfe übers Wasser schweben oder ein Troll hinter einem vermoosten Stein hervorblinzeln, es würde uns nicht wundern.
In diesem Tal hat nicht Barbara, sondern jemand anderes Wanderwege markiert und wir finden, Barbara macht das viel besser, oder?

Kaum sind wir wieder beim Auto, kommt der nächste Schauer. Schon ein bisschen bitter, wenn Freunde aus der Schweiz schreiben, sie hätten 30 Grad. Aber wir wissen langsam auch, wie wir es uns im Landy bequem machen können und nach kurzer Zeit ist ja alles wieder vorbei.