Weil wir uns untertags immer mehr über die Bloginhalte unterhalten, Fotos diskutieren und Titel suchen, brauchen wir auch immer mehr Zeit dafür. Auch gestern haben wir es nicht mehr am Abend geschafft und suchen uns dafür heute morgen einen schönen Ort zum Schreiben. Nördlich von Edinburgh überspannen 3 eindrückliche Brücken den Fifth of Forth, eine 125 jährige Eisenbahnbrücke und zwei modernere Autobrücken. Zu deren Füssen halten wir an einem schönen Plätzli und während ich schreibe, klettert Hannes über Steine und macht Fotos.

Anschliessend sucht und bearbeitet er Fotos für den Blog und ich sammle dunkle, spitzige Muscheln, aus denen praktisch der ganze Strand besteht und schaue immer wieder zu den imposanten Bauten auf. Zmittag gibts wieder mal auf der Landykühlerhaube, was alle Spaziergänger, die vorbeikommen, jeweils speziell finden und freundlich grüssen.
Dann fahren wir über die Brücke und halten nochmals am anderen Ende unter der Eisenbahnbrücke.
erstaunlich, imposant, rot, riesig, formschön, faszinierend, alt, genial,
Die Weiterfahrt nach Norden, der Küste entlang, führt uns durch untouristisches Gebiet. Die Städtchen und Dörfer sind mal trist, mal, wie Hannes es nennt, hübsch, aber nicht zu hübsch.
In Largo spazieren wir am Strand, trinken in einem Pub ein Bier und entdecken liebevolle Details.



Auf dem Stellplatz mit Meersicht kochen wir Znacht, fahren danach aber weiter, weil er uns zum Schlafen nicht ganz überzeugt. Wir kurven durch einsame Gegenden und stossen durch Zufall im Nowhere auf einen Campingplatz, von dem aus wir tolle Aussicht auf den Fifth of Forth und den Sonnenuntergang haben. Sehr schön und sehr kalt ist es.

Da werden Erinnerungen an Island wach, wenn wir um 22.15h eingemummelt in alle Kleider und Decken, die wir haben, die roten, blauen, orangen und immer wieder wechselnden Wolkenbilder beobachten.