Neue Insel – neues Abenteuer. So fühlt es sich an, als wir heute morgen erwachen. Obwohl hier vieles ähnlich ist wie auf Lewis and Harris, spüren wir auch Unterschiede. Uist ist dünner besiedelt, macht aber einen freundlicheren Eindruck, wo es bewohnt ist. Uns gefallen auch die relativ vielen modernen Häuser, die sich an den alten Bauten orientieren und so gut in die Landschaft passen.

Wir suchen zuerst ein paar moderne Kunstwerke, die openair stehen, werden schnell fündig, unsere Begeisterung aber hält sich in engen Grenzen.

Die Natur vor unseren Füssen empfinden wir als kunstvoller. Dann suchen wir einen Kunstweg, der sich aber leider als Waldlehrpfad entpuppt. Da hat sich wohl ein Übersetzungsfehler eingeschlichen.
Nach einer wärmenden und stärkenden Suppe fahren wir in ein Vogelschutzgebiet und machen uns auf die Suche nach Vögeln und Ottern. Es macht Spass, durch die schöne Landschaft zu laufen und immer wieder zur Beobachtung Pausen einzulegen. Vielen Vogeleltern können wir bei der unermüdlichen Futtersuche zuschauen.

Otter sichten wir bis jetzt nur in dieser Form.

Und wie fühlt sich ein alter Traktor im Vogelgebiet?

Verschissen….
Und dann noch die Suche, die uns am meisten Sorgen macht. Unser Tablet, das auch unser Navi ist, will nicht mehr so recht und Hannes sucht nach den Ursachen. Der Ausgang ist noch offen, wir fahren mit dem Handynavi weiter. Zum Glück ist das Suchen eines Schlafplatzes heute einfach. Wir probieren einen Holperweg und stehen alleine an einem wunderbaren Strand.

Alle zur Verfügung stehenden Kleider werden angezogen und so ist es möglich, im Windschatten vom Landy zu kochen, zu essen und sogar noch etwas zu lesen. Das ist so toll an den schottischen Inseln, man darf überall schlafen und findet schöne, einsame Plätze im Überfluss.
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