Die Fähre nehmen ist noch nicht ganz so vertraut wie Bus fahren, aber wir haben uns schon ein bisschen daran gewöhnt. Unsere erste Fährfahrt startet um 7h und bringt uns vom kleinen Barra nördlich nach Uist.

Es ist eine kleinere Fähre, die Fahrt dauert nur 40 Minuten und die meisten Leute bleiben im Auto sitzen. Uns zieht es trotzdem an Deck, denn es ist spannend, zwischen den vielen kleinen Inseln hindurchzufahren. Bis wir am Nachmittag die zweite Fähre nach Sky nehmen, durchqueren wir nochmals ganz Uist, die Insel, die uns vor ein paar Tagen nicht sonderlich gefallen hat. Heute scheint die Sonne, es hat spannende Wolken am Himmel und die Stimmungen sind sehr abwechslungsreich.

So müssen wir unser Urteil revidieren, es ist doch sehr vom schlechten Wetter bestimmt gewesen. Heute finden wir so schöne Orte, geniessen nochmals die Strände, die so karibik-like aussehen und finden auch im Landesinneren tolle Plätze.

Hannes, der nicht nur von Leuchttürmen, sondern auch von Sendemasten magisch angezogen wird, lässt den Landy hoch holpern und wir geniessen eine tolle Sicht über unzählige Süsswasserseen jeglicher Grösse.

Dann bringt uns eine grosse Fähre auf die Insel Sky. Sie gehört zu den bekannstesten Touristenzielen in Schottland und wir sind gespannt, wie voll es sein wird, da ja jetzt Hochsaison ist. Als wir am Abend ankommen, merken wir allerdings wenig davon. Wir suchen an einem winzigen Fischerhafen einen Schlafplatz, teilen ihn mit einem anderen Paar und unterhalten uns mit Einheimischen, die ihre Hunde Gassi führen.
Da der Wind trotz strahlender Sonne stark bläst, steigen wir zum Aufwärmen nach dem Essen noch auf einen Berg, geniessen die Aussicht und kommen erwärmt zum Sonnenuntergang und der traditionellen Tasse Abendtee wieder ans Ufer zurück.

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