Hopscotch heissen unsere Tickets, die uns heute über die Insel Arran ans Festland bringen. Es ist nicht nur ein Hoppen, sondern auch ein Hoffen, ob man Platz auf der Fähre bekommt. Unsere erste Fähre ist kleiner und bringt uns von der Halbinsel Kintyr auf die Insel Arran. Das Meer ist recht unruhig und die Fähre kämpft gegen grosse Wellen, die Gischt spritzt kräftig, also Wasser von oben und von unter, denn auch der Regen hat wieder eingesetzt.

In Arran fahren wir der Küste entlang und in einer Regenpause verbringen wir eine gemütliche Stunde am Strand mit Fotografieren und Suchen.

Ich finde nicht nur Steine, sondern auch eine verrostet, alte Kugel, über die ich mich sehr freue.
Buchen konnten wir die Weiterfahrt nur auf die 19h Fähre. Wir stellen uns aber schon um 15h in die Warteschlage und hoffen, auf einer früheren Fähre noch Platz zu bekommen.

Das erste Mal klappt es nicht, aber die 16h Fähre nimmt uns mit.
Dann startet das Abenteuer mit dem Auto nach Downtown Glasgow zu fahren. Ich probiere als Beifahrerin mein Bestes zu geben und bin voll Bewunderung für Hannes, der uns durch den vielen Verkehr, mit dem rasanten Tempo mithaltend, sicher auf den ausgesuchten Parkplatz bringt. Und hier geht es gleich weiter mit dem Problemlösen. Zuerst brauchen wir Münzen für den Automaten. Als diese beschafft sind, merken wir, dass die Maschine nur die alten Pfundmünzen schluckt. Die Einheimischen lösen das Problem, indem sie per Handy bezahlen. So löst Hannes nochmals ein Abo für ein paar Tage und nach vielen Versuchen und einer Engelsgeduld, die er an den Tag legt, gelingt ihm das Buchen. Ich habe viel Zeit, das beeindruckende, riesengrosse Grafiti auf dem Parkplatz zu bestaunen.

Dann marschieren wir los, mit Sack und Pack zu unserem Hotel. Nach so viel Zeit in der Natur müssen wir uns erst wieder an eine Grossstadt gewöhnen. Unser Hotel liegt sehr zentral, ist modern, aber an manchen Stellen ist es im Zimmer fast so eng wie im Landy.
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