Mit unserem Frühstück setzten wir uns nochmals auf die steinerne Rampe und bestaunen wieder die verschiedenen, vorbeifahrenden langen Schiffe mit ihren speziellen Ladungen.

Wir könnten noch lange bleiben, müssen aber aufbrechen, weil noch viele Kilometer vor uns liegen und wir heute noch heimkommen möchten. Einen Stopp planen wir ein, weil ich gerne in Köln in meinem Lieblingsgeschäft einkaufen möchte.

Mit Umleitungen und Stauss wird uns der Weg dorthin erschwert. Auch mein Geschäft ist eher eine Enttäuschung, aber es werden viele Erinnerungen wach, an die Reisen die ich mit Manuel hierher gemacht habe, um Handball zu schauen.
Auf dem weiteren Heimweg lese ich wie gewohnt vor und Hannes fährt und um 21h abends kommen wir an der K10 an.
Es sind gemischte Gefühle, mit denen wir uns in unseren Garten setzen und noch etwas essen.
Einerseits ist es schön, wieder hier zu sein. Ich freue mich auf unsere schöne Wohnung, den Garten und darauf, liebe Menschen wiederzusehen (Reihenfolge nicht absteigend!). Andererseits ist es nach so vielen Wochen im Landy auch gewöhnungsbedürftig, aber wir haben ja Zeit.
Wir sind glücklich und dankbar, dass unsere Ferien so gelungen sind. Wir hatten keine Pannen, brauchten nur zwei Pflaster und einige Kopfwehtabletten. Meinem Rücken ging es in Schottland allerdings leider nicht so gut wie in Albanien. Unseren Landy lieben und kennen wir immer besser. Wir sind sicher, dass er das richtige Fahrzeug für uns ist. Seine grösste Schwachstelle empfinden wir im Moment, dass man nicht nach draussen sieht, wenn man wetterbedingt unter dem Hubdach sitzt.
Wir sind sehr bereichert und glücklich, dass wir so lange unterwegs sein konnten. Aber nach der Reise ist vor der Reise und Hannes hat schon wieder viele Ideen, wohin wir als nächstes aufbrechen könnten.