Vom frostigen Zürich bis ans Mittelmeer liegt mehr oder weniger Schnee. Manuel gibt sein Landifahrer-Einstand bei dichtem Schneegestöber in der Leventina und schon nach kurzer Zeit scheinen sich die beiden gefunden zu haben. Trotz der nicht so guten Strassenverhältnissen kommen wir gut voran. Am verschneiten Strand kochen wir Kaffee.


Viel zu früh erreichen wir Savona, meine Zeitreserve war sehr grosszügig. Auf den Parkplätzen rund um den Hafen parkieren diverse kleinere und grösser Autos, die oft fast das ganze Ladevolumen nochmals auf das Dach geladen haben. Wir sehen Elektrorohr-Rollen, Chromstahl-Küchenabdeckungen, Velos, auch kaum mehr fahrbare, Felgen , riesige mit Blachen und Netzen zusammengeschnürte Pakete, … Auch der Innenraum wird optimal ausgenutzt, weitere Optimierungen wären nur noch mit selbstfahrenden Autos möglich.

Wir nutzen die Zeit und schauen uns das Castello und die Stadt an.

Unsere Vorstellung von der gemütlichen Pizza können wir nicht realisieren. Am Ende finden wir ein kleines Restaurant und essen Fischsuppe mit Meeresfrüchten und Penne Bolognese.
Das Einschiffen geht problemlos. Wir reihen uns ein mit allen überladenen Fahrzeugen, die wir vorher gesehen haben und können schliesslich auf die Fähre fahren.

Viele der anderen Fahrer breiten sich auf den Bänken der Aufenthaltsbereich und der Disco aus während wir unsere Kabine finden. Pünktlich um 00:30 Uhr geht es los. Der Seegang ist gut zu spüren und wir hoffen, dass sich unser Gleichgewichtsorgan rasch auf die neue Situation einstellen kann.