Wir schlafen beide ganz gut, obwohl der Wellengang, wenigstens für unsere Verhältnisse, gut spürbar war. Im Wissen, dass wir jetzt zwei volle Tage auf der Fähre verbringen werden, geniesst Manuel am Vormittag das Chillen, ohne das Gefühl zu haben, irgendetwas zu verpassen, während ich auf den Decks und Lounches die Zeit mit Beobachten und Lesen verbringe. Das Schiff ist nicht sehr gross und auch nicht voll belegt. Es hätte sogar einen Pool, bzw. fast eine ganze Poolanlage. Sie scheint aber schon länger nicht mehr in Betrieb gewesen zu sein.

Wir verpflegen uns mit unseren vorgebuchten Mahlzeiten in der Selbstbedienung sowie aus dem Claro- und Sandwichsack.
Andere Passagiere haben sich anders organisiert. Aus deren Kabinen riecht es stark nach orientalisch gewürzten Gerichten und es ist orientalische Musik hörbar. Wir nehmen das als Einstimmung auf Marokko.
Gegen 18 Uhr macht die Fähre einen Zwischenhalt in Barcelona.

Viele Passagiere beobachten, die Hafeneinfahrt und dann die Aus- und Einfahrt der Fahrzeuge. Wir nutzen die Zeit auch aufs Fahrzeugdeck zu gehen und Wassernachschub und die vergessenen Reiseführer zu holen. Gegen 22 Uhr sind wir wieder auf See.

Comments by Hannes Schneeberger