Nein, in dieser Bucht haben wir nicht übernachtet. Es wäre zwar sehr idyllisch gewesen, aber wir waren schon um 16 Uhr da. Das wussten wir natürlich schon bevor wir den Platz angefahren haben. Aber weil es sich um einen mit 4×4 markierter Platz bei Park4Night handelte, wollte ich mir die Anfahrt nicht entgehen lassen. Ein schmaler Weg mit einer etwas steilen Stellen und etwas Auswaschungen führte zu dieser Bucht herunter. Sehr moderat, aber geradso, dass der Landy sein Federn nach den langen Autobahnfahrten etwas dehnen und strecken konnte. Unten angelangt überlegen wir, wie weit wir noch fahren wollen. Wenn wir noch gut zwei Stunden fahren, reicht es uns morgen nach Granada und zwar so, dass wir die golden- und blue-hour dort verbringen können. Ueber Park4Night suchen wir einen neuen Platz etwas westlich von Valencia. Es ist schon dunkel als wir den Platz nach einer abenteuerlichen Auffahrt erreichen. Wir wärmen das von Moni vorbereitete Curry auf und gehen nach dem Essen bald schlafen.

Nun ein kleiner Zeitsprung zurück zu heute morgen. Die Temperatur in der Nacht war um den Gefierpunkt, wie wir am morgen feststellt haben. Aber gefroren haben wir dank Standheizung nicht. Nach dem Frühstück ging es weiter durch die Provence. Wir genossen die Landschaft im frühen Morgenlicht. Zum Glück hatte es auch heute eher wenig Verkehr, so dass wir gut vorankamen.

Bald haben wir die Grenze zu Spanien passiert.

Unseren Lunch assen wir auf einer Autobahnraststätte, draussen ohne Jacke und Pullover. Zum Glück hatte René die Autos gut im Blick und er sah sofort, als sich jemand am Sprinter zu schaffen machte. Als sich René näherte verschwand die Person aber sofort wieder. Dieses Erlebnis bestätigt, dass es besser ist, die Autos auf den Raststätten nicht unbeobachtet zu lassen.