Trans-Swiss-Trail 1. Tag, Porrentruy – St. Ursanne, 17 km
Einen Blog schreiben von Wanderferien? Das haben wir uns lange überlegt. Weil wir aber so gerne in unseren Landyblogs lesen und es praktisch ist, nicht jeder Freundin einzeln Fotos zu schicken, blogen wir hier von unseren ersten Ferien ohne Landy, in denen wir möglichst CO2 arm unterwegs sein wollen.
Wir starten heute den Trans Swiss Trail, eine Weitwanderung durch die Schweiz vom Jura ins Tessin.
Ausgerüstet mit neuen Rücksäcken, Barfusswanderschuhen und guter Laune fahren wir früh am Morgen mit dem Zug an den Startort nach Porrentruy. Das Wetter ist regnerisch und so trinken wir zuerst Kaffee und warten, bis der stärkste Regen vorbei ist.

Dann gehts los, immer schön auf dem Vorderfuss abrollen, eine neue Gangart passt zur neuen Ferienart.

Die Natur scheint förmlich aufzuatmen, dass es wieder geregnet hat. Schon nach kurzer Zeit beginnt der Aufstieg zur ersten Jurakertte.
Das Spezielle sind jetzt nicht fremde Kulturen oder spezielle Naturphänomene, sondern das helle Grün der Buchen, Vogelkonzerte, die uns begleiten und Blüten am Wegesrand, die uns erfreuen.

Auf dem Höhenzug angekommen essen wir mit Vergnügen unsere mitgebrachte Pizza und machen uns an den Abstieg.

Auf halbem Weg beginnt es wieder zu regnen, genau als wir an einem Restaurant vorbei laufen. Die jassenden Senioren sind unsere Unterhaltung während der nächsten Stunde. Dann zeigt der Wetterradar wieder eine Schonfrist an. Als wir in Vollmontour draussen stehen und loslaufen, überlegt es sich Petrus anders und so steigen wir die letzte Stunde im strömenden Regen nach St. Ursanne hinunter.

Die Aussicht auf ein trockenes Hotelzimmer lässt es uns fröhlich überstehen.
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