Trans-Swiss-Trail 2. Tag, St. Ursanne – Soubey, 15 km

Weil wir St. Ursanne gestern nur im Regen gesehen haben, drehen wir nach dem Zmorge noch eine Rund im malerischen Städchen. Wie wir es von früher in Erinnerung haben, steht der heilige Nepomuk auf der Brücke und beschützt die Vorbeieilenden.

Laut Tourenführer wird die heutige Wanderung einfach, vier Stunden fast alles flach dem Fluss Doubs entlang. Der Weg ist sehr abwechslungsreich. Manchmal laufen wir direkt am Wasser,

manchmal erhöht mit Aussicht. Immer sind wir umgeben vom vermoosten Zauberwald, der einen zusammen mit dem Flussrauschen in meditative Stimmung versetzen kann.

Wir begegnen fast niemandem, staunen umsomehr, als bei einer Brücke urbane Graffiti auftauchen.

Die Blume des Tages ist der kriechende Günsel, der uns den ganzen Tag begleitet.

Wir sind froh, um unsere wasserdichten Schuhe, weil wir durch viele Bächlein furten müssen.

Am Nachmittag spüren wir beide unsere Füsse und Beine sehr, die neue Gangart braucht ganz andere Muskeln.
Das Hotel in Soubay ist ein grosser alter Gasthof, der schon bessere Zeiten gesehen hat. Alternativen gibt es nicht und so schlafen wir hier und essen wieder Forelle aus dem Doubs.