Trans-Swiss-Trail 3. Tag, Soubey – Saignelégier, 14 km
Das Frühstück, welches wir bekommen, hätten wir wohl nicht getraut, unseren Jugigästen zu servieren.

Gestärkt hat es uns trotzdem. Wir kaufen unseren Lunch im einzigen kleinen Laden des Dorfes, einem totalen Gemischtwarenladen, wo der freundliche Schwatz mit der Verkäuferin inklusive ist.
Zu Beginn geht der schattige Weg nochmals dem Doubs entlang.

Wir wandern in einem wildromantischen Canyon.

Bei einer alten Mühle fühlen wir uns kurz nach Albanien versetzt, alles lieblos verlottert und die vielen halbwilden Katzen finden uns interessant.

Vor dem Aufstieg stärken wir uns mit einem Biberli und denken an Rita, bei der diese Süssigkeit auf jede Wanderung mitkommt.
Laut Tourenführer hat es der Aufstieg in sich. Und ja, es ist wirklich sehr steil und leider auch sehr rutschig.

Schritt für Schritt kommen wir gut voran und können immer noch die vielen vom Moos eingepacketen Bäume bestaunen.

Vor einem alten, zur Zeit unbewohnten Hof, geniessen wir unser Picknick an der Sonne.

Und weiter geht es bergauf, zum Teil wird es jetzt anstrengend und ich spüre mein Knie.
Auf der ganzen Tagesetappe begegnen wir nur einem Auto, einem Töff, zwei Velos, vier Wandersleuten und einer Hand voll Einheimischer. Es ist wirklich einsam hier.

Ein schönes Gefühl, als wir auf der Hochebene ankommen. Jetzt sind wir in den Freibergen, mit den typischen weiten Wiesen, mit den grossen versträutenTannen.
Auch hier gehts nochmals aufwärts, bevor wir nach Saingelégier absteigen.
Mangels Alternativen haben wir in einem Sporthotel reserviert. Wir sind wohl die einzigen, die hier zu Fuss ankommen.
Nach drei Tagen können wir sagen, yes we can! Wir können täglich 5 Stunden wandern mit einem 9 kg schweren Rucksack. Die Art unterwegs zu sein gefällt uns sehr.
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