Trans-Swiss-Trail 8. Tag, Laupen – Bern, 23 km
Der Tag beginnt langweilig. Ein langweiliges Frühstück und eine langweilige erste Strecke. Es geht dem Fluss Sense entlang ohne diesen zu sehen. Zum Glück sind wir früh dran, es ist noch angenehm kühl. Mit der Zeit und mit den Kilometern wird der Weg schöner und wir sehen viel von der zahmen, von der wilden und von der verspielten Sense.

Weiter gehts einem kleinen Bach entlang, wo wir auch einen gemütlichen Picknickplatz finden. Wir sind schon 11 km gelaufen und waren fast immer im Schatten, welch angenehme Überraschung.

Nach der Pause fängt mein rechtes Knie an weh zu tun. Das hübsche Blumencafe, das Hannes für mich ausgesucht hat, lässt mich die Schmerzen am Anfang etwas vergessen.


Leider gelingt das später nicht mehr und ich schleppe mich weiter. Der Stolz lässt es nicht zu, den Bus zu nehmen. Wir machen immer wieder Pausen, massieren mein Knie und reden ihm gut zu.
Der Weg ist super, immer wieder geht es in den Wald. Die Kühle empfängt und umgibt uns, herrlich!
Und schon sind wir in Köniz

und nach einer weiteren Waldstrecke im Fischermätteli.

Zum Glück, den mein Knie kann jetzt nicht mehr. Auf das Ankommen, das Einlaufen, in Bern habe ich mich schon lange gefreut, allerdings habe ich es mir nicht als einhumpeln vorgestellt.
Das Tram bringt uns in die Innenstadt, wo wir bei der kleinen Schanze auf unsere Wanderung und ein bald besseres Knie anstossen.
Dann rollen wir im überhitzen Speisewagen zurück nach Zürich, bestens unterhalten vom fidelen Kellner.
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