Schaffhausen – Immendingen, 66 km

Wir wollen es wissen und probieren nochmals eine CO2 arme Reiseart aus, Velofahren und Zelten. Neu ist das für uns eigentlich nicht, waren wir doch mit den Jungs oft so unterwegs, allerdings vor 20 Jahren und man wird ja nicht jünger….
Wir rüsten uns campingmässig neu aus und sind voller Vorfreude und ein bisschen nervös. Wir starten mit der Velofahrt zum Hauptbahnhof, von wo wir den Zug nach Schaffhausen nehmen.
Schon nach 4 Kilometern machen wir den ersten Halt, weil wir direkt bei Antonia und Beat vorbei fahren.

Sie verwöhnen uns mit einem zweiten Frühstück und wir müssen uns bewusst losreissen, denn wir würden gerne weiter gemütlich zusammen sitzen.
Die Routenplanung hat es uns schon angezeigt, von jetzt an geht es immer bergauf. Zuerst moderat, dann heftiger und als mir die Steigung zu viel wird, schiebe ich mein Velo und Hannes aus Solidarität auch.

Wir kommen nach Deutschland, die Hügel bleiben und fordern mich. Es ist kein easy Einstieg, aber machbar. Dann dürfen wir lange runter rollen, angenehm kühl im Wald, leider auf sehr schottrigen Wegen.

Die Hügel bleiben, werden aber kleiner und so kommen wir nach Donaueschingen. Sofort wird die erste Gelateria angesteuert, eine Pause ist nötig.

Natürlich werfen wir noch einen Blick auf die Donauquelle

und folgen dann dem super gut ausgeschilderten Donauradweg. Er führt durch Felder und Wiesen und selten auch durch Dörfer. Praktisch keine Steigungen mehr, wenig andere Velos, die Donau immer wieder im Blick. Es ist herrlich, in den Abend hinein zu rollen. Bei der Donauversickerung haben wir unser Ziel erreicht, einen kleinen Radlercampingplatz mit Beizli, was will man mehr?
Znacht essen

Zelt aufstellen,

duschen, ein Glas Wein vor dem Zelt trinken und dann wohlig schlafen. Nein, das letzte weiss ich natürlich noch nicht, hoffe es aber sehr.