Reiseblog und Fotos

Schaffhausen-Donauwörth 2022

windiger

Sigmaringen – Zwiefaltendorf, 47 km

Wir haben viel besser geschlafen und sitzen schon um 7h im Kaufland zum Frühstück. Nachdem wir das beeindruckende Schloss noch bei Tag bestaunt haben, rollen wir weiter.
Ein so schönes Gefühl von Freiheit und der Tag liegt vor uns. Der Weg führ im lichten Wald der Donau entlang, es fährt sich gut und munter.

Wir passieren Dörfer, in denen wir nicht wohnen möchten und ab und zu hübsche kleine Stadtlein. Über offenen Feldern blässt uns nochmals der Gegenwind so richtig ins Gesicht. Hannes stellt sich beim Gegenstrampeln vor, dass er so schnell fahren würde, ich fühle mich eher wie auf dem Hometrainer mit zu hohem Gang. Aber auch diese Stecke endet. Zum Glück sind wir wieder am Fluss und probieren uns kurz offroad, was im Landy als Beifahrerin wesentlich mehr Spass gemacht hat.

Dafür finden wir so unser schönes Mittagsplätzli.

Wir geniessen ein Takeaway vom Inder gestern, das er uns als Wiedergutmachung wegen unsere Reklamation schenkte.

Wieder weiterfahren, wieder Gegenwind! Das macht das Fahren streng, obwohl alles flach ist. Der Weg führt durch endlose Futtermaisfelder und ich überlege, wieviel Nahrung für Menschen man hier auch anbauen könnte.
In der Kleinstadt Riedingen essen wir Glace und machen lange gemütlich Pause im Cafe Stadtgespräch auf einer Terasse über der Donau.

Weiterfahrend nehen wir es das dritte Mal mit dem Gegenwind auf. Obwohl wir heute bewusst weniger Kilometer gefahren sind, fühlt es sich für mich nicht so an. E-biker komen uns mit Rückenwind entgegen, wir sind stolz, es aus eigener Kraft zu schaffen.Wir nächtigen in einem Brauereigasthof in Ziehfaltendorf.

In diesem sympathischen Familienbetrieb ist viel los, es wird gegessen und gebechert. Müde und glücklich lassen auch wir uns ein deutsches bürgerliches Essen und ein grosses Bier, aus der Hausbrauerei, schmecken.

Als Abwechslung zum Zelten geniesse ich Bett und Dusche sehr.

« »