Trans-Swiss-Trail, 10 Tag, Worb – Lützelflüh, 19.4 km
Zum vierten Mal machen wir uns auf und laufen eine Teil des Trans-Swiss-Trails. Mit dem Zug gehts bis Worb, wo wir letztes Mal aufgehört haben. Über den Feldern liegt der morgentliche Nebel, die Sonne ist noch hinter Wolken versteckt. Ein wunderbarer Waldweg führt uns Richtung Walkringen.

So viele Pilze habe ich lange nicht mehr gesehen, alle Farben und Formen sind da und ziehen uns in ihren Bann.

Es ist fast schwieriger, Stellen ohne Pilze zu suchen als solche mit.

Pilzkentnisse wären jetzt toll, wir hätten in kürzester Zeit den Korb voll.

Unseren ersten Halt machen wir im Rütihubel und besuchen Silv.

Weiter gehts über viele Egge, was lang gezogene Hügel bedeutet. So kommen wir ins Emmental und rasten unter einer altehrwürdigen Linde.

Das Wetter wird immer besser, die Herbstsonne wärmt uns und lässt vieles in schönem Licht erscheinen. Die fünf Stunden Gehzeit vergehen schnell und wir kommen an unser Tagesziel Lützelflüh. Wir nähern uns dem Dorf von seiner hässlicheren Seite, der Mix aus alt und neu und vieles dazwischen ist schwer auszuhalten.
Wir schauen uns noch Skulpturen aus den Gotthelfromanen an, die Openair ausgestellt sind

und finden dann in der alternativen Ecke ein herziges Cafe mit Unverpacktladen.

Hier kommen wir gemütlich an und beziehen dann unser Zimmer in einem Gemeinschaftshaus.

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