Die Fahrt in den Herbstmorgen ist wunderbar. Das Gras ist noch nass, die Bäume und Reben farbig und die Sonne schon kräftig. Irgendwann kommt Genf in Sicht.
Einfahren in eine Stadt mit dem Velo finde ich immer speziell, hier dem Seebecken entlang ganz besonders.
Hannes manövriert und navigiert wie immer beeindruckend und schon bald sind wir bei der Kathedrale.


Ich fühle mich ein bisschen wie in Paris, als wir durch die alten Gassen und den Parc des Bastions schlendern.


Dann machen wir noch einen Veloabstecher ins Quartier Carouge, ein extrem sympathisches Viertel und mit vielen herzigen Häusern und Läden.
Das reicht uns an Stadt und wir pedalen weiter. Wir verlassen Genf und passieren viele Villen und Botschaften. Auch auf dem weiteren Weg nach Morges kommen wir oft an abgeschotteten Gebäuden vorbei. Ich bin heute gefühlte dutzende Kilometer an Hecken, Mauern und Zäunen entlang gefahren. Zum Glück zeigen sich auch immer wieder herzige Gärten und Häuser.
Einmal nehmen wir eine Abkürzung durch ein Waldstück und merken dann, dass dem Pino offroad auch Grenzen gesetzt sind.

Die letzte Strecke bis Morges fahren wir auf der Hauptstrasse, eher anstrengend und nicht so schön.

Wir sind dankbar für die Unterbrechung durch hübsche Dörfli. Einmal noch machen wir Pause in einem süssen Café

und sind dann gegen Abend in Morges in einem Guesthouse. Nach einem feinen vietnamesischen Znacht merken wir, wie müde wir sind, müde und tief zufrieden.
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