Kratzeburg – Krakow am See, 80 km
Aurel nennt die meckleburgische Seenplatte mecklenburgische Hügelplatte. Recht hat er, geht es doch heute auch wieder viel auf und ab. Die landwirtschaftlichen Flächen um uns sind beeindruckend gross.

Die Dörfer werden hübscher und ab und zu taucht eine Oase auf, wie wir sie uns wünschen, nur leider nicht immer geöffnet.

Am Nachmittag erreichen wir Waren am Müritz, dem grössten Binnengewässer Deutschlands.

Immer noch finde ich es faszinierend, wie schnell man mit dem Velo die Umgebung wechselt. Eben noch durch den Wald pedalt, sitzen wir im Kurort am Hafen im Touristengetümmel und schlürfen Eiskaffee.
Dunkle Wolken ziehen auf und wir die Regenkleider an.


Zum Glück dauert der Regenguss nicht lange. Wir sind wieder ganz in der Natur und befahren eine Naturstrasse, die, wie so oft hier, sehr sandigen Boden hat. Das ist mit dem Pino eine stressige Herausforderung. Das kleine Rad und viel Gewicht vorne, ist keine gute Sandkombi. Ich steige oft ab und Hannes rutscht das Velo auch einmal ohne mich weg. Da kann ich nur wieder Aurel zitieren, der meint: » diä verdammte, hüere Sandstrass!!!» Unser Landy war besser im Sand. Ich muss lernen, zu entspannen, finde es sehr anstrengend.

Es war ein langer Weg heute, müde kommen wir in Krakow am See an und erwischen im Hotel das letzte Zimmer, ein Familienzimmer. Wir werfen eine Münze, welches Paar auf der Couche schlafen muss und essen litauisch zum Znacht.
Comments by Moni