Über 80 km liegen heute vor uns, also früh aus den Federn, das gemütliche Ferien WG Haus verlassen und in die Pedale. Unser gemeinsames Ziel ist ein gemütliches Café. Im ersten Städtli ist leider alles zu, in der Bäckerei die Kaffeemaschine defekt und die Tankstelle zu klein für Kaffee. Schlechten Mutes fahren wir weiter und treffen Ausgangs Stadt in einer umgenutzen Fabrikanlage auf eine Traumoase. Ein sympathischer Barista, oben ohne, mit fantasievoller Gesichtsbemalung, erfüllt uns alle unsere Wünsche.

Das ist das Schöne am Reisen, wenn nach einigen Entäuschungen die Hoffnungen übertroffen werden.
Wir verlassen unsere Insel über eine schöne Brücke und von da an geht es eigentlich immer bitzli hoch und bitzli runter.

Die Umgebung ist schön und anstrengend zu fahren. So nutzen wir gerne das Angebot der hübschen Stände am Strassenrand und trinken selbstgemachte Rhabarbervanillelimo.

Am Mittag lunchen wir in einem Hafen unseren Salat, den wir aus aus den Resten der letzten Restaurantbesuche geschnetzelt haben.
Am Nachmittag glättet sich die Strecke und wir halten immer wieder an Sandstränden.

Ferienfeeling total, wenn ich barfuss durch den Sand laufen kann.
Die Fahrt in den Abend hinein ist sehr schön und es rollt trotz der vielen Kilometer sehr entspannt. Im Zeltplatz Rødvic warten reservierte Plätze auf uns. Ein durchschnittlicher Ferientag geht in einen kalten Abend über. Ob wir morgen in einem Shelter übernachten, entscheiden wir, wenn wir gespürt haben, wie kalt die Nacht war.
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