Rødvik – Køge, 43 km

Nach einem gemütlichen Zmorgen an der Sonne auf dem Campingplatz fahren wir aussergewöhnlich spät los. Heute ist der Weg relativ kurz und voller touristischer Perlen.
Unser erster Halt ist ein alter Kalksteinbruch. Im riesigen schwarzen Kegel wurde der Kalk aufbewahrt, bevor er auf die Felder verteilt wurde.

Am Strand haben wir einen wunderbaren Blick auf die Kalkklippen von Stevens Klint.
Sie sind ein UNESCO Weltkulturerbe, weil Wissenschaftler hier im Gestein eine Schicht nachweisen konnten, die vor 70 Mio Jahren entstand. Damals schlug ein Meteroit auf die Erde ein und die Dinosaurier und die Hälfte aller anderen Tiere starben aus. Zusammen mit der Asche von grossen Vulkanausbrüchen bilden sie diese dünne Schicht zwischen Kreide und Kalk. Trotz tollen Museen und Erklärungen schwer vorzustellen.
Auch heute brechen immer wieder Stücke der Kalkküste ab. Sehr dramatisch war es vor 100 Jahren, als der Chor einer Kirche samt Fels darunter in die Tiefe stürzte.

Wenn ein Leuchtturm in der Nähe ist, steuert ihn Hannes an. Da ich schon bei so vielen war auf unseren Reisen, hält sich meine Begeisterung in Grenzen.

Nach dem stillgelegten Kalksteinbruch passieren wir auch noch einen aktiven.

Die wenigen Kilometer radeln wir im Gegenwind und brauchen viel Kraft dazu.

Was für eine Freude, wenn der Weg wieder ganz nah am Meer verläuft. Wir hoffen auf ein herziges B&B, aber da stehen nur teure Ferienhäuser. Es ist allerdings auch sehr spannend, diese zu studiern, was vorne auf dem Pino wieder einmal vorzüglich geht.
Die letzte Nacht vor Kopenhagen zelten wir in Køge.