Kopenhagen – Kopenhagen, 39 km
Stadtentdeckung per Velo steht heute auf dem Programm. Wir fahren nochmals den Weg zurück, den wir gestern gekommen sind und der so futuristisch anmutete. Die Rushhour ist vorbei und es geht wesentlich gemütlicher zu und her. Faszinierend bleiben sie, die breiten Velostrassen und Velobrücken.
Wir gelangen nach Islands Brygge, einem Quartier, das fast nur aus Neubauten besteht. Durch diese sind wir gestern in die Stadt eingefahren und jetzt haben wir viel Zeit, die tollen Bauten zu studieren und die Stimmung zu spüren.

Es ist genial, mit dem Pino gemütlich durch zu gondeln. Immer wieder kommen wir ans Wasser, an Meeresarme und treffen so auch auf viele Hausboote. Erinnerungen an Amsterdam werden wach.

Es gefällt uns ausgesprochen gut. Ich finde, jeder/e ArchitekturstudenIn müsste hier her kommen.


Weiter gehts Richtung Nordosten. Als wir einmal spontan anhalten, damit Hannes den Weg studieren kann, stehen wir neben den Gewächshäusern des teuersten Resraurants der Welt, dem Noma. Es sieht alles sehr naturnah umd symparhisch aus.

Unser Ziel ist Refeshaleøen, ein ehemaliges Industriequartier, das sich zu einem der angesagtesten Viertel entwickelt hat.


Hier treffen wir auf einen riesigen Streetfoodmarkt und schlürfeln Ramen zum Zmittag.


Alternative Wohnobjekte gibt es auch, Containerdörfer für Studierende oder
schwimmende Containereinheiten.


Dazwischen überall viele Brachen und viel Platz für Improvisiertes und Unerwartetes.


Von weitem ist uns das gigantische Gebäude mit dem rauchenden Schornstein schon aufgefallen.

Beim Näherkommen wird es immer interessanter. Es ist eine riesige, moderne Kerichtverbrennung. Auf der einen Seite ist sie 80m hoch und es gibt eine Kletterwand bis ganz oben und eine künstlichem Skipiste bis ganz unten. Unerwartet entdecken wir einen Lift. Er hat Glaswände und bringt uns in die Höhe, während wir in die Industrieanlage schauen können. Oben haben wir, umgeben von viel Grün, eine top Aussicht über die Stadt.


Hinunter gehen wir zu Fuss und können dieses beeindruckende Bauwerk nochmals bestaunen.
Über die breiten Velostrassen sind wir bald wieder im Hotel, weil sich Hannes so gut in den flüssigen Veloverkehr einfügen kann. Chapeau!
Wir erholen uns kurz im Hotel umd steigen dann wieder in den Sattel, um Aurel und Anita in einem anderen Quartier zum Znacht zu treffen. Die Route führt vielen Seen entlang und wir erkennen Ort vom letzten Kopenhagenaufenthalt wieder. An der strahlenden Sonne essen wir und berichten einander von den Erlebnissen des Tages.
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