Leider leider ist unser letzter Ferientag gekommen. Wir sind beide nervös, ob alles klappen wird mit dem Pino im Zug. Unser Hotel liegt sehr nahe beim Bahnhof, die paar Meter sind schnell gefahren.

Als wir die Anzeigetafel im schönen Gebäude studieren, müssen wir schon das erste Mal die Luft anhalten. Unser Wagen ist gestrichen, man solle sich ans Personal wenden. Aber alles wird gut, wir bekommen neue Plätze. Weil der Aufpreis so klein war, hatten wir vor Monaten 1. Klasse gebucht. Nachdem die Velos schnell verstaut waren, sitzen wir gemütlich in den breiten, weichen Sesseln und staunen nicht schlecht, als uns wie im Flugzeug ein Frühstück serviert wird.
Die fünf stündige Fahrt nach Hamburg vergeht wie im Fluge. Allerdings bin ich nach 5 Stunden Zug fahren müder als nach 5 Stunden Velo fahren.
Im Bahnhof Hamburg angekommen, finden wir keine Schliessfächer fürs Gepäck und weil wir es nicht mitnehmen wollen, fragen wir in Hotels, ob sie es für uns gegen Entgeld aufbewahren würden. Beim dritten Versuch gelingt dies, in dem Hotel, in welchem wir vor Jahren mit Hannes Götti logierten.

Und dann kommt nochmals etwas Ferienstimmung auf. Wir fahren mit dem Velo ins Schanzenquartier, essen, lädelen, sünnelen, geniessen nochmals ganz fest.


Und dann kommt die letzte Prüfung, der Einstieg in den Nachtzug.Wir haben sehr wenig Zeit zum Einsteigen, unsere Wagontüre ist defekt, es ist kurz hektisch und es klappt alles. Wir sind auch sehr erleichtert, dass unser Pino super am Veloplatz aufgehängt werden kann.

Mit einem Fläschli Sekt stossen wir auf eine wunderbare Reise an.
Nach der Reise ist vor der Reise….
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