Wir fahren wieder einmal ab, fahren los, brechen auf, starten in ein kleines Abenteuer.
Das Pino kennt den Weg zum Hauptbahnhof schon auswendig. Es ist immer schön, wenn die Zeit am Anfang der Reise noch für eine Kaffee reicht.

Der Zug bringt uns über Basel nach Strasbourg. Dort ist unser Anschluss leider gerade abgefahren, wir können ihm noch nachschauen. Zuhause auf dem Sofa sagten wir zueinander, falls das passiert, kein Problem, nehmen wir den nächsten Zug. In der Realität nicht so einfach, denn dieser fährt erst in 4 Stunden. Wir SchweizerInnen sind ÖV verwöhnt. Wir finden eine andere Lösung mit einmal mehr umsteigen, verbinden das mit Mittag essen und sind am frühen Nachmittag im wunderschönen Metz.
Unser Hotel liegt ganz nahe beim Bahnhof und so können wir zuerst etwas ausruhen. Dann ziehen wir los, es gibt viel zu entdecken.


Leider sind montagsmässig ganz viele Geschäfte geschlossen. Nicht das ich gross Lust zum lädelen hätte, aber so wirken die Stassen einfach weniger lebendig. Es ist so toll, heute früh noch zuhause und jetzt schon in einer hübschen Stadt mit so viel französischem Flair.
Wir besuchen die Cathedrale St. Etienne und ich bin überwältigt, kann mich nicht erinnern, je eine so schöne Kirche gesehen zu haben. Gefühlt besteht sie nur aus Spitzbögen und Glasfenstern, manchenorts drei übereinander, einige stammen von Chagall.

Das Kirchenschiff ist 42 Meter hoch und so geht der Blick automatisch nach oben.

Auch die nächste Kirche gefällt uns, d.h. vor allem ihr Standort auf einer Insel in der Mosel.

Metz hat neben einem beeindruckenden Bahnhof auch ein Centre Pompidu, wie Paris.


Leider ist es schon geschlossen, wir erfreuen uns an der speziellen Architektur von aussen.
Ein feines koreanisches Znacht rundet unseren ersten Tag ab.
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