La Vôge-les-Bains – Port-sur-Saône, 75 km
Unser Frühstück ist wunderbar! Wir sitzen, beschienen von den ersten Sonnenstrahlen, neben unserem Zelt und geniessen frisch gekochten Kaffee und Croissant, die uns die herzliche Campingfrau bis auf unseren Platz bringt.

Wir sind tief zufrieden.
Kaum auf dem Velo, lockt die erste Attraktion am Wegesrand, die manufacture royale. Hier wurde zu Napoeleons Zeiten Erz geschmolzen und zu Nägeln, Draht und diversen anderen Sachen verarbeitet.

Und natürlich verschifft, so nahe am Kanal. Heute ist die Anlage ruhig und beschaulich, ein guter Ort für eine Auszeit.
Weiter geht die Fahrt dem Kanal entlang. Langsam kommen mehr Schiffe in Sicht und wir können sie beim Schleusen beobachten, was immer wieder fasziniert.

Unsere Wegbegleiter sind Eisvögel, Schmetterlinge und Eidechsli.
Im Gegensatz zu gestern führt der Weg heute manchmal direkt durch Dörfer oder Städtli, sie wirken leider nicht sehr charmant oder belebt. In Jussey ändert sich das. Hier wird gelebt, es gibt schöne Brunnen und alte Waschhäuser.

Dann wird es anstrengend. Der Weg führt weg vom Kanal und geht in brütender Mittagshitze unbarmherzig nach oben. Ein Zwischenhalt in einem Broccant gibt neue Energie.

Hier werden nur wirklich alte Sachen aus der Region verkauft. So gerne hätten wir noch länger mit der sympathischen Inhaberin geplaudert, leider setzt mir mein Französisch brutal schnell Grenzen. Der Weg führt weiter bergauf und fordert uns sehr. Oben angekommen entsscheiden wir, nur noch nach Port sûr Saône hinunter zu rollen und dort zu bleiben.
Auf dem Camping kochen wir uns einen wohlverdienten Kaffee und ruhen etwas aus.
Die anchliessende Fahr durch das Städtli, das als touristisches Zentrum beschrieben wird, enttäuscht mich sehr.


Restaurantmässig gibt es nur Kebab und Pizza und auch die Läden laden nicht zum Bummeln ein. Zum Glück finden wir am Hafen ein Resti.
Comments by Moni