Loyettes – Lyon, 47.6 km

Sonnenschein schon am Morgen! Erfreut fahren wir los, allerdings noch warm eingepackt und mit zuverlässig laufenden Nasen. Zur Feier des Tages kochen wir am Waldrand den ersten eigenen Kaffee.

Die Dörfer, die wir durchfahren erscheinen uns alle menschenleer und eher lieblos. Auf den Spielplätzen schwingen die Schaukeln leer im Wind. Wo sind alle die Kinder, die Ferien haben?
Die Einfahr in die Grossstadt Lion ist sehr velofreundlich und macht Spass. Sehr lange rollen wir durch ein Naherholungsgebiet mit Seen und Freizeitmöglichkeiten.Dann führt der Weg genau der Rhone entlang, bis Mitten in die Stadt müssen wir keinen Meter mit den Autos teilen. Von so viel Platz für alle können wir in Zürich nur träumen.
Unser Hotel liegt sehr zentral und so sind wir schon bald auf Entdeckungsreise. Es fühlt sich toll an, durch die alten Gassen zu schlendern.
Als Erstes nehmen wir die Standseilbahn hoch zur Basilika, die mir von aussen und von innen sehr gefällt. Es tut auch gut , im Inneren einen Moment inne zu halten und dankbar zu sein.
Wir sind jetzt auf einem Hügel und geniessen eine grandiose Aussicht auf die Stadt.Diese Lage schätzten auch die Römer schon vor 2000 Jahren, als sie hier ein Amphitheater bauten. Leider beginnt es zu regnen und wird kalt, so können wir den alten Steinen nur kurz Aufmerksamkeit schenken.Wir flüchten in dieJugendherberge, wo wir uns immer noch heimisch fühlen .