Les Saintes-Maries-de-la-Mer – Aigue-Mortes, 34.9 km
Was für ein anderer Start in den Tag, wenn der Himmel stahlblau ist. Von jetzt an machen wir noch eine Woche Sommerferien.
Gut gelaunt treten wir in die Pedale und spüren den Wind, der noch nicht so sommerlich ist.
Eine Fähre bringt uns über die kleine Rhône.
Dann müssen wir leider der Autostrasse entlang fahren, das sind wir uns gar nicht mehr gewohnt.
Hier wächst der Vin du Sable und alle paar Hundert Meter könnten wird degustieren. Wir lassen es bleiben. Wein am Morgen würde uns nicht guttun und mitnehmen könnten wir ja eh nichts. Für mich fast der einzige Nachteil von Veloferien, nicht wegen dem Wein, eher wegen Pottery, Steinen und Muscheln.
Vor dem Sightseeing sichern wir uns einen Platz auf dem riesigen Campingplatz. Hier könnten wir am Abend noch Karaoke singen.
Wir besuchen die Salins du Midi. Vor der mittelalterlichen Stadt Aigues-Mortes liegen riesige Salzfelder. Für die Besichtigung gibt es verschieden Optionen, vom Zügli, über Laufen bis zum Velo. Wir entscheiden uns für eine 12 km lange Route, die wir mit dem eigenen Velo fahren können.
Das Faszinierendste ist die rosa Farbe gewisser Salzbecken. Sie kommt von einer Alge, je höher die Salzkonzentration, je mehr schimmert das Wasser rosa.
Es ist toll, dass man einen Salzberg besteigen kann, denn mit 66000 Tonnen Salz unter den Füssen, hat man einen tollen Blick über die riesige Anlage und auf die Stadtmauer.
Unsere Route zieht sich dann allerdings unangenehm in die Länge. Die Wege sind sehr holprig und matschig, z.T. müssen wir schieben und der Gegenwind quält uns. Auf jeden Fall haben wir uns die Dimensionen erfahren.
Recht erschöpft erholen wir uns auf dem Hauptplatz von Aigues-Mortes.
Wieder einmal erschlägt uns die Touristenmasse.
Verständlich, sind so viele Menschen hier. Die Stadt, die 1250 gegründet wurde, hat eine noch perfekt erhaltene Stadtmauer, 1.6 Meter dick, mit Türmen und Eingangstoren.
Sie wurde erbaut, um von hier aus zu Kreuzzügen aufzubrechen und ist wirklich sehenswert.
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