Timmernabben – Blankaholm, 95 km
Kaum haben wir unsere Villa am Morgen verlassen, müssen wir schon wieder bremsen, eine Sehenswürdigkeit wartet am Wegesrand. Als wir anhalten, kommt ein «alter Schwede» begeistert zum Pino gerannt. Er ist total fasziniert und gibt uns eine Privatführung in der Ruine einer alten Klosterkirche und dem Minimuseum daneben. Als freiwilliger Mitarbeiter hat er vieles selber hergestellt und zeigt es uns stolz.
Der Ort, an dem wir stehen, war jahrhunderte lang eine Station für seelische und körperliche Stärkung. Die Strasse, auf der wir kamen, gehört zu den ältesten in Schweden. Die Reisenden haben in der Kapelle für ein sichere Reise gebetet. Ich tue es ihnen gleich. Später wurde ein Spital und eine grössere Kirche gebaut, welche die Johanniter betrieben.

Weiter geht es wieder im hier und jetzt. Unser Weg nach Norden ist heute meistens ein Weg in den Wäldern. Wir geniessen Eichen, Birken und Tannen, wir sehen Rehe, Fasane und Vögel und wir erfreuen uns an Steinen, Blumen und Moos.


Ausser ein paar sehr anstrengender Kilometern an einer Schnellstrasse, sind wir immer von Natur umgeben. In Oskarshamn sind wir erstaunt, ob der hässlichen Stadt. Bis jetzt waren alle Städtli so herzig. Aber auch hier finden wir ein hübsches Café.

Am späteren Nachmittag wird es anstrengend. Die Umgebung ist immer noch voller Wald, wunderbar, leider wird es immer hügliger. Das Durchhalten hat sich gelohnt, wir kommen in einen schönen Naturcamping an einem Meereszipfel und weil es nur wenige Gäste hat, dürfen wir einen traumhaften Platz am Wasser beziehen.


Wir kochen, essen, käffelen und bloggen mit fantastischer Aussicht und Stimmung.

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