Blankaholm – Västervik, 51 km
Ganz schnell müssen die Haferflocken heute morgen ihre Energie freisetzen. Die Strecke führt wie gestern durch schöne Wälder den Meeresarmen entlang. Gefühlt fahren wir nur hoch und hinunter und nie gerade aus. Es ist sehr anstrengend, wir kommen fast nicht zum Geniessen. Hier wird uns kein Kilometer geschenkt.
Nur einmal gönnen wir uns eine kleine Pause und machen glichzeitig ein bisschen Büro.

Um 10h sind wir schon in Västervik, weil wir um 11h eine Schärenfahrt machen wollen. Schnell das Gepäck im herzigen Hotel abgeladen, sofort wieder aufs Velo und die 4 km zum Quai am Gränsjökanal brausen. Wir schaffen es kurz vor 11h dazusein, aber es kommt kein Schiff. Wir warten auf ein Postschiff, dass drei mal die Woche die bewohnten Schäreninseln beliefert.

Später erfahren wir, dass heute schwedischer Nationlfeiertag ist und deshalb keine Post ausgefahren wird. Weil touristisch Vorsaison ist, verkehren die anderen Schärenboote noch nicht. So kehren wir ein wenig frustriert in unser Hotel zurück. Dort duschen und lunchen wir und brauchen dann dringend eine lange Pause, der Morgen und die letzten Tage haben uns doch sehr gefordert.

In den bequemen Betten schlafen wir sofort ein. Ein Ruhetag ein wenig früher wäre wohl angesagt gewesen.
Es regnet in Strömen und wir geniessen die warmen Betten. Wie es die nächsten Tage weitergehen soll, ist schwierig zu definieren. Bei mir meldet sich auch eine gewisse Planungsmüdigkeit, vor allem, weil wieder Regen angesagt ist.Vielleicht sollten wir den Wetterbericht gar nicht mehr konsultieren, da es ja meist doch etwas anders kommt.
Ein Abendspaziergang inkl.Pizza hebt die Stimmung wieder.


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