Nyköping – Trosa, 58 km

Heute morgen nehmen wir es ganz gemütlich. Da wir ein Museum, das erst um 10h öffnet, besuchen wollen, haben wir viel Zeit, am tolle Frühstücksbuffet zu schlemmen. Gleichzeitig planen wir noch unsere Reise weiter und auch der Heimweg will organisiert sein, auch wenn erst ein Drittel unserer Zeit um ist. Ein so schönes Gefühl!
Der Ort des Hotels, die alte Seifenfabrik, fasziniert mich. Es gibt viele alte Fotos, hier wurde auch Lux Seife hergestellt.

Ins Sörmland Museum in Nyköping zu gehen, hatte ich mir schon zuhause auf meine Wunschliste geschrieben.

Dieses Museum zeigt eine eigenwillige Mischung von Ausstellungen und ich wurde nicht enttäuscht.


So schwingen wir uns erst gegen Mittag aufs Velo. Die Stecke die folgt, finde ich eher langweilig und anstrengend und Hannes schön und effizient. Der Wind lässt uns jeweils nur kurz pausieren. Kleine Motivationsspitze ist wieder ein Laden im Nirgendo.

Es gibt vor allem gefrorenes Fleisch aus eigener Jagd zu kaufen und für müde Velofahrende auch Kaffee, Glacé und Energieriegel.

Die Wetterprognose zeigt Dauerregen in kleinen Mengen und die ersten Tropfen fallen. Eigentlich hätten wir gerne wieder einmal gezeltet, aber im Nassen geht das gar nicht. So mieten wir ein privates Minihaus, mitten in einem Wohnquartier in Trosa. Der Regen bleibt dann doch aus und wir kochen Kaffee und essen Zimtschnecken auf unserer eigenen kleinen Veranda direkt am Waldrand.