Uddevalla – Stocken, 52 km
Wie so oft suchen und finden wir ein gemütliches Plätzli zum Zmörgelen. Zufrieden sitzen wir auf den riesigen Felsen am Strand.

Heute fahren wir auf die Inseln hinaus und kaufen vorher nochmal ein. Leider gibt es hier nur riesige Einkaufszentren an grossen Strassenkreuzungen, ganz nach amerikanischem Vorbild.

Ich finde es sehr anstrengend, meine wenigen Sachen in diesen Superstores zusammen zu suchen.
Schon bald erreichen wir die Küste und eine wunderbare Fahrt beginnt. Immer wieder führt unser Weg direkt am Meer entlang und wir können uns nicht satt sehen, an den kargen, steinigen Felsinsel.



Leider müssen wir auch immer wieder Steigungen bewältigen, was am Anfang recht gut geht und gegen Ende immer anstrengender wird. Die schönen Aussichten und die abwechslungsreichen Fährfahrten entschädigen uns grosszügig.
Direkt an der Strasse verkauft eine ältere Frau in ihrer umfunktionierten Garage Selbstgestricktes, soviel Maschen habe ich selten auf einem Haufen gesehen. Zu gerne würde ich meinen Jungs tolle und so günstige Norwegerpullis kaufen. Aber natürlich passen diese nicht ins Gepäck, was mich im Moment sehr ärgert und ich gehe schweren Herzens mit leeren Händen weg. Die Frau versteht mich und schenkt mir ein winziges, rotes, gehäckeltes Herz, eine kleine liebevolle Begegnung.

Stärkung gibts in einem typischen, herzigen Café.

Weil das Wetter wieder etwas schlechter werden soll, haben wir drei Nächte in einem Vanderheim, einer Mischung aus Jugi und Hotel, gebucht und sind froh, als wir ankommen. Von hier aus wollen wir in die Schären fahren und uns auch ausruhen.


Da es erst tröpfelt, erkunden wir noch die Umgebung, auch hier so viele schöne Granitfelsen. Es fühlt sich wunderbar an, darauf zu laufen und zu liegen.

Als es dann wirklich zu regnen beginnt, sind wir zurück in der Unterkunft und froh, haben wir so gut gepockert und sind jetzt nicht am Zelten.
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