Yverdon-les-Bains – St. Petersinsel, 65 km
Nach einem mässig tollen Frühstücksbuffet verlassen wir unsere moderne Unterkunft und radeln weiter dem Neuenburgersee entlang. Unser Weg führt uns oft durch Wälder und dem Schilfgürtel des Sees entlang. Unter unseren Velorädern knacken Eicheln, Kastanien und Buchennüssli. Leider ist Hochnebel und die Temperaturen eher tief. Was uns das Herz wärmt, sind unsers Gespräche. Angeregt durch ein Buch, das ich gerade zu Ende gelesen habe, beantworten wir einander die Frage, warum wir gerne zusammen leben. So fliegen Komplimente von vorne nach hinten und umgekehrt. Es tut gut, sich das zu fragen, es ist eine Herausforderung und macht auch Freude, Antworten zu geben und zu empfangen.
Wir kommen an Sandstränden vorbei, wo wir vor 20 Jahren mit den Kindern auf der Velotour halt gemacht haben und finden sogar die entspechenden Fotos im Handy.

Die Sonne lässt heute auf sich warten, am Nachmittag ist es immer noch frisch.

Es macht uns stolz, dass wir eine Steigung von 13% gut mit dem Pino bewältigen.
Dann sind wir schon am Bielersee und radeln die lange St. Petershalbinsel bis fast an die Spitze. Dort übernachten wir im historischen Hotel, das früher ein Kloster war.


Auch Goethe und Rousseau waren schon hier.

Wir genissen ein wunderschönes Zimmer und freuen uns, dass die warme Herbstsonne unseren Inselspaziergang begleitet.
Morgen werden wir noch bis Biel radeln und dann mit dem Zug heim fahren. Es war eine kurze Tour, sie fühlt sich länger an und es hat sich wie immer gelohnt aufzubrechen.
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