Im September in die Ferien, ein Glück, das ich seit 40 Jahren nicht mehr hatte, Schulpensionierung sei Dank!
Sehr früh radeln wir durch ein verschlafenes Sonntagmorgen -Zürich. Mit französischen Regionalzügen und öfterem Umsteigen kommen wir am frühen Nachmittag in Verdun an. Obwohl wir es mittlerweilen schon so oft gemacht haben, ist Zug fahren und Umsteigen mit dem Pino immer ein bisschen mit Spannung verbunden. Alles klappt gut, Hannes musste das Velo aber über gefühlte 1000 Treppenstufen tragen und ich entsprechen alles Gepäck hinter her.

Müde kommen wir in unserem Hotel an und geniessen zuerst das bequeme Bett mit Aussicht auf die Maas, der wir in den nächsten Tagen folgen werden.

Verdun ist ein belasteter Startort, er fungiert als Sinnbild für das sinnlose Sterben in Grosskriegen, während des ersten Weltkrieges kämpften und starben hier Unzählige.

Leider ist Sonntag und das plais du paix geschlossen, es wäre aktueller denn je.
Nach einem feinen französischen Znacht in den alten Gassen, werden wir überraschend Zeugen eines Spektakels. Tausende von Staren sammeln sich am Himmel und bieten uns eine faszinierende Flugshow. Immer wieder werden neue Grüppli integriert und die Schwarmformen erinnern mich an Computeranimationen.

Wir können uns nicht satt sehen! Noch nie habe ich diesen Sammlungen so lange live zusehen können.


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