Dinan – Namur, 30 km
Auf unserer Reise dem Fluss entlang, sind wir unzähligen Fischern begegnet. Was sie antreibt, konnte ich nie nachvollziehen, bin wohl zu ungeduldig. So buche ich es ab als Jäger-und Sammler-Gen. Wir haben dieses nicht, dafür eindeutig das Normaden-Gen. Jeden Morgen ziehen wir glücklich weiter und sind gespannt, womit der Tag uns überrascht. Heute liegt nur eine kurze Strecke vor uns. Die 30 km bis Namur verlaufen alle wirklich ganz nahe am Wasser, so lieben wir es.

Einmal müssen wir baustellenhalber einen Miniumweg machen und schon lachen uns diese Gesellen entgegen.

Unterwegs kommen wir durch Wepion, wo bekannte Erdbeeren herkommen. Das Erdbeermuseum hat leider noch nicht offen, für einen feinen Znüni reicht ein Verkaufsstand am Ufer.

Am Mittag sind wir schon am Ziel, haben also viel Zeit für Namur.
Die Gondelbahn bringt uns auf die Zitadelle, die über dem Zusammenfluss vom Maas und Sambre tront.

Im Museum tauchen wir in ihre Geschichte ein und ich bin einmal mehr dankbar, für die Zeit, in der wir leben.
Zu Fuss spazieren wir den Zitadellenhügel hinunter, auch vorbei an der riesengrossen Schildkröte mit dem schönen Namen «searching for utopia».

Da hätte ich einige Umsetzungsvorschläge… Sie schaut hinunter zum Centre NID, wo die Stadt Ideen für die Zukunft präsentiert. Eine Stadt bemüht sich, nachhaltigeres Leben zu unterstützen.
Namur ist die erste Stadt, wo mir das lädelen Spass macht, findet man doch auch Öko Läden in hübschen alten Gassen und immer wieder streetart.

Als es gegen Abend geht, spüren wir extrem, dass Namur auch eine StudentInnenstadt ist. Auf einigen Plätzen sind alle Bars und Cafés voller junger Menschen, gute, ausgelassene Stimmung empfängt einen.
Ein Teil unserer Reise ist jetzt abgeschlossen, wir verlassen die Maas. Und so hat der heutige Blogtitel keinen Rechtschreibefehler, sondern ein zwinkerndes Auge.
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