Almere – Edam, 66 km
Wir werweisen lange, wo wir frühstücken sollen, sind wir doch die Hotelbuffets etwas müde. So radeln wir zuerst ein Stück in den alten Hafen von Almere, hier begann die Besiedelung.

Wir kochen direkt am Wasser selber Kaffee, essen Brötli und Beeren, finden, wir hätten das beste Zmorge am schönsten Ort.

Über die Brücke fahren wir zurück in den Grossraum Amsterdam.

Auch hier gibts viele spannende Häuser.

Weil wir noch ein bisschen in den Norden wollen, müssen wir die Grossstadt streifen. Das geht viel besser und angnehmer, als ich es mir vorgestellt habe. Schon sind wir wieder draussen, fahren durch Durgerdam, wo alle Häuser in einer Reihe am Hafen stehen, sehr malerisch.
Unser Weg führt danach über einen frisch erhöhten Deich. Kilometerlang wurde und wird hier erhöht, eine riesige Arbeit. Oben drauf zu fahren ist ein Genuss, wir haben einen tollen Ausblick. In Ufernähe hat es hunderte von Enten und Gänsen, die meisten nehmen schnatternd reisaus, wenn wir kommen. Sehen wir schon so schlimm aus?

Im herzigen Hafen von Monnickendam essen wir Zmittag. Hier war früher viel los, bis der Hafen Amsterdam alle kleineren schluckte.

Unser Reiseführer empfiehlt Volendam als nächstes Ziel. Für mich im Nachhinein unvorstellbar warum. Brav folgen wir und werden total überrumpelt von der Toutistenmasse, die wir antreffen. Am Hafenquai sind alle Häuser Restaurants oder Souvenierläden der schrecklichen Sorte.

Weil ich ohne Kaffee und Appeltarte nicht mehr weiter komme, nehmen wir diese to go und und setzen uns damit weiter weg ans Wasser.
Wo der Edamerkäse herkommt, nächtigen wir.

Hier ist alles sehr beschaulich, herzig und ruhig. Hoffentlich fallen morgen früh nicht auch die Touristenscharen ein.
Comments by Hannes Schneeberger